
KI-Einführung für Mittelstand und Industrie
Weniger Hype. Mehr Hirn.
Ich bringe KI in Unternehmen. Und zwar nur so weit,
wie sie dort wirklich hingehört.
Ausprobiert wird längst. Eingeführt ist wenig.
„Die Lizenzen sind gekauft.“
Genutzt werden sie von einer Handvoll Leuten.
„Der Pilot hat überzeugt.“
Seitdem wartet er auf den zweiten Schritt.
„Jede Abteilung probiert etwas anderes.“
Eine gemeinsame Linie gibt es nicht.
IT und Betriebsrat sagen zu Recht: „So nicht!“
Nur wie dann, sagt keiner.

Die naheliegende Reaktion: das nächste Tool, der nächste Pilot.

KI fängt nicht bei der Technik an.
KI verändert, wie wir arbeiten – nicht nur, womit. Deshalb schaue ich zuerst aufs Ganze: Menschen, Prozesse, Daten. Daraus ergibt sich, wo und wie KI hilft.
Menschen
Wer wird eigentlich gehört?
Werkzeuge sind schnell gekauft. Ob sie genutzt werden, entscheidet sich bei den Leuten: ob sie es können, ob sie es wollen – und ob jemand sie gefragt hat.
Führung – wer entscheidet, wer trägt die Verantwortung?
Mitbestimmung – ist der Betriebsrat von Anfang an dabei?
Können und Wollen – wer traut sich ran, wer gibt es weiter?
Prozesse
Wissen wir, wie wir arbeiten?
Was unklar läuft, läuft automatisiert nur schneller unklar. Erst der Ablauf, dann das Werkzeug.
Abläufe – ist beschrieben, wie gearbeitet wird?
Brüche – wo wird abgetippt, kopiert, nachgefragt?
Regeln – ist geklärt, was erlaubt ist?
Daten
Worauf können wir uns verlassen?
Drei Abteilungen, drei Zahlen – und keiner weiß, welche gerade gilt. Das kostet mehr Zeit, als jedes Werkzeug spart.
Unterlagen – findet man, was man braucht?
Zugang – kommt man ran, ohne jemanden zu fragen?
Systeme – was ist freigegeben, was läuft nebenher?
Ich messe nicht, wie weit Ihr Unternehmen ist. Ich messe, wie weit ein bestimmter Fall ist. Kein Unternehmen ist überall gleich: Der Vertrieb arbeitet vielleicht längst digital, die Buchhaltung noch wie vor zwanzig Jahren. Oder andersrum. Ein Durchschnitt daraus sagt wenig. Einmal schaue ich grob aufs ganze Haus – Führung, Regeln, Systeme. Die Details dann für jeden Fall einzeln.
Menschen, Prozesse, Daten schaue ich mir gleichzeitig an, nicht nacheinander. Für jeden Fall bestimme ich, wie reif er ist, und fülle auf, was fehlt – meistens ist es nur eines. Erst dann zeigt sich die richtige Dosis: gar keine KI, ein Assistent, ein fester Ablauf oder ein Agent. Ich fange bei der kleinsten an, die reicht.
Richtig eingeführt schafft KI Zeit – für die Arbeit, die liegen geblieben ist. Falsch eingeführt schafft sie Arbeit, die vorher keiner hatte.
Kennenlernen. Starten. Umsetzen.
Jede Stufe steht für sich. Wer weitergeht, hat einen Teil des Weges schon hinter sich.
Klar umrissen, mit festem Ergebnis: eine Schulung, ein Workshop mit Ihrem Team – oder die Orientierung, an deren Ende Ihre KI-Agenda steht. Jeder Baustein steht für sich und endet mit einem Ergebnis. Kein Folgeauftrag nötig – aber jederzeit möglich.
Drei Wochen, drei Phasen. Zwei Tage davon sehen Sie mich. Die Auswertung davor und die Agenda danach gehören zum Paket.
Vorab · etwa eine Woche
Sie bekommen einen Fragenkatalog, ein Teil davon geht an Ihre IT. In einem Vorgespräch mit der Geschäftsführung – 60 Minuten, per Video – klären wir Ziel, Teilnehmende und die offenen Punkte aus dem Rücklauf. So nutzen wir die Zeit vor Ort für das, was sich nicht abfragen lässt. Ohne Rücklauf verschieben wir den Termin. Sonst wird aus Tag 1 ein Fragebogen.
Tag 1: Ihr Unternehmen verstehen.
Vormittags mit dem Führungskreis: ein Impuls, worauf es bei KI ankommt – kurz, wenn Sie den Vortrag schon kennen – und dann die Frage, wohin Sie wollen und was Sie dabei trägt oder bremst: Menschen, Prozesse, Daten. Nachmittags Einzelgespräche, je 45 Minuten: IT, Betriebsrat, die Leitungen der beteiligten Bereiche. Am Abend schreibe ich den ersten Entwurf Ihrer KI-Richtung: was KI bei Ihnen leisten soll – und was nicht.
Tag 2: Potenzialwerkstatt.
Mit Ihren Fachbereichen. Zum Start die KI-Richtung vom Vorabend, in zehn Minuten – sie ist der Maßstab für alles, was folgt.
- 1Sammeln – Wo kostet ein Ablauf Zeit, Geld oder Nerven? Und zahlt das auf die KI-Richtung ein?
- 2Einschätzen – Jeder Fall bekommt an der Wand eine erste Einschätzung: Ablauf, Unterlagen, Zugang, Leute. Von denen, die ihn kennen – nicht gemittelt fürs ganze Haus.
- 3Priorisieren – Nutzen und Aufwand, gemeinsam im Raum. Am Ende stehen die Fälle vorne, mit denen es losgehen könnte.
Danach · zwei Wochen
Für die Fälle vorne prüfe ich den Reifegrad genauer: je ein kurzes Gespräch mit denen, die den Ablauf täglich machen, und ein Termin mit Ihrer IT zu Daten, Systemen und Anbindung. Daraus entsteht die KI-Agenda: Ihre KI-Richtung, die priorisierten Fälle mit geprüftem Reifegrad, eine erste Empfehlung zur Infrastruktur – und was ausdrücklich warten kann. Anbieterneutral. Geprüft wird an Ihren Systemen erst, wenn ein Fall in die Umsetzung geht.
Die Agenda übergebe ich nicht per Mail, sondern im Gespräch: 90 Minuten mit dem Führungskreis. Danach entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht – mit mir oder ohne mich.
Umfang: Die Basis ist ein Standort mit bis zu drei Fachbereichen. Jeder weitere Fachbereich verlängert die Werkstatt um einen halben Tag, jeder weitere Standort bekommt einen eigenen Werkstatt-Tag. Das klären wir im Vorgespräch. Den Festpreis kennen Sie vor dem Start: kein Tagessatz mal zwei, sondern drei Wochen mit Ergebnis.
Zuerst die Grundlagen: wie KI arbeitet, was ein guter Prompt ausmacht, was Skills leisten und was ein Agent tut. Wer das Prinzip verstanden hat, überträgt es auf jedes Werkzeug. Ich erkläre und zeige an meinem; niemand braucht eine eigene Lizenz. Geübt wird hier nicht – das ist Sache des Workshops.
Jedes Modul dauert 60 bis 90 Minuten. Ein halber Tag fasst zwei bis drei Module, ein ganzer vier bis fünf. Welche es werden, entscheidet Ihre Gruppe, nicht ein Paket. Berechnet wird pro Gruppe, nicht pro Kopf: bis zwölf Leute, ob sechs oder zwölf im Raum sitzen, ändert den Preis nicht. Größere Gruppen teile ich oder berechne einen Aufschlag; ab etwa zwanzig wird daraus ein Vortrag. Ein halber Tag ab 1.400 €, ein ganzer ab 2.400 €.
Oder als Reihe: vier Module à 90 Minuten, per Video, über vier Wochen – mit einer kleinen Aufgabe dazwischen. Dauert länger, kostet dasselbe wie ein ganzer Tag, und es bleibt mehr hängen. Für Gruppen, die nicht einen Tag am Stück aus dem Betrieb können.
Alle Module sind frei kombinierbar. Nur wo ein Modul auf einem anderen aufbaut, steht das dabei.
Wählen Sie eine Zielgruppe, um passende Module hervorzuheben.
Jede Schulung endet mit „Was heißt das bei uns“: Ihre Gruppe geht mit drei eigenen Fällen raus. Die sind der Einstieg in den Workshop – oder in die Orientierung.
KI-Verordnung, Artikel 4: Wer KI einsetzt, muss dafür sorgen, dass die Beschäftigten ausreichend damit umgehen können. Ein bestimmtes Niveau schreibt niemand vor. Jeder Schulung liegt ohne Aufpreis eine Dokumentation bei: Inhalte, Teilnehmende, Datum, Nutzungsregel – und eine Teilnahmebescheinigung für jede Person. Ob das genügt, entscheidet nicht die Schulung. Verantwortlich bleibt der Betrieb.
Was in den Schulungen vorkommt, vertiefen wir im Workshop an Ihren eigenen Aufgaben, in kleiner Gruppe – bis acht Leute, bei Agenten bis sechs. Kein Lehrbuchbeispiel, sondern das, was bei Ihnen morgen auf dem Tisch liegt.
Die Workshops sind frei kombinierbar und einzeln buchbar. Jeder hat Voraussetzungen. Wer sie schon mitbringt, steigt direkt ein. Wer nicht, holt sie mit den passenden Schulungsmodulen nach.
Workshop A – Prompting, Skills und erste Assistenten
Workshop B – Prozesse verstehen, Workflows bauen
Workshop C – Agentische KI: erste Schritte
Sie bringen Werkzeug und Lizenzen mit. So bleiben Ihre Daten in Ihrem Vertrag, und was wir bauen, ist danach noch da. Haben Sie noch nichts, buchen Sie einen monatlich kündbaren Team-Tarif, und ich berate bei der Auswahl. Zugänge stelle ich nicht. Kostenlose Versionen sind für echte Firmendaten keine Option. Für Workflows und Agenten müssen Instanz und Entwicklungsumgebung vorher stehen. Was genau gebraucht wird, klären wir im Vorgespräch.
Mehrere Workshop-Tage lege ich mit zwei bis drei Wochen Abstand, damit dazwischen geübt wird. Übungen an einem Werkzeug muss man bei einem Wechsel teilweise wiederholen. Das Verständnis dahinter nicht. Welcher Ablauf als erster dran ist, klärt die Orientierung – oder Sie bringen den Fall mit.
Ein Workshop-Tag ab 2.400 €, Vorgespräch inklusive.
Für Führungskreise im Unternehmen als eigener Baustein, für Verbände, Kammern und Netzwerke als Kennenlernformat. Keine Toolparade, sondern eine Haltung: so viel KI wie nötig, so wenig wie möglich. Jeden Vortrag passe ich an Publikum und Anlass an.
Worum es geht
- Was KI ist und was nichtSie rechnet Wahrscheinlichkeiten aus. Ob sie dabei etwas versteht, ist offen. Dass sie nichts nachprüft, nicht. Wer das weiß, setzt sie richtig ein.
- KI ist ChangeVorhaben scheitern an Menschen, nicht an Modellen. Deshalb ist eine KI-Einführung zuerst ein Veränderungsprojekt.
- Die Basis entscheidetMenschen, Prozesse, Daten. Ohne dieses Fundament verstärkt KI nur die Unordnung.
- Automatisiert wird von linksErst feste Abläufe, dann KI an einzelnen Stellen, Agenten zuletzt. Jede Stufe muss sich lohnen.
- Schatten-KI ist ein SignalWenn Mitarbeitende heimlich KI nutzen, zeigen sie, wo echter Bedarf liegt. Verbieten hilft wenig, gestalten hilft mehr.
- Zu viel KI hat einen PreisKosten, Abhängigkeit und Leute, die das Prüfen verlernen. Die richtige Menge ist meistens weniger, als man denkt.
Rahmen
45 Minuten oder als Kurzfassung mit 25 bis 30, auf Wunsch mit Fragerunde. Ich brauche einen Beamer, ab etwa fünfzig Leuten ein Mikrofon und vorab zwei Sätze dazu, wer im Raum sitzt. Für Kammern, Verbände und Netzwerke kostenlos. Im Unternehmen zum Festpreis – und voll angerechnet, wenn innerhalb von drei Monaten eine Orientierung folgt.
Soll KI ins ganze Haus?
Wenn KI ins ganze Haus soll: Ich steuere die Umsetzung als Projektleiter, bis Ihr Team die Fälle allein trägt. Danach bleibe ich als zweiter Blick, solange Sie das wollen. Ausgangspunkt ist eine KI-Agenda – aus der Orientierung oder eine bestehende, die wir gemeinsam prüfen.
Keine Übergabe mit Stichtag. Die Verantwortung wandert Stück für Stück zu Ihnen. Sobald Ihr Team einen Fall allein trägt, wechsle ich von der Projektleitung in die Begleitung.
Vier Schritte nach CRISP-DM – dem Standardvorgehen für Datenprojekte seit den Neunzigern
- 1Fall und Daten verstehen – Anforderungen aufnehmen, Datenlage prüfen. Ich greife nur lesend auf Ihre Systeme zu.
- 2Prototyp – zeigt, ob Daten und Schnittstellen tragen. Er prüft die Machbarkeit und geht nicht in Betrieb.
- 3Bewerten – Umfang steht fest. Jetzt entscheiden wir, wer baut.
- 4In Betrieb nehmen – gemessen gegen den Ausgangswert, dokumentiert, mit jemandem bei Ihnen, der es bedienen und abschalten kann.
Jeder Fall durchläuft alle vier Schritte. Wie tief, bestimmt das Problem: Eine einfache Automatisierung ist schnell geprüft, ein Agent im Kernsystem braucht deutlich mehr Sorgfalt.
Wer baut, entscheidet der Umfang – nicht meine Auslastung
Läuft mit: Organisation und Spielregeln
- RollenWer kümmert sich, wer entscheidet, wer darf was freigeben? Ein Kümmerer im Haus ist Pflicht, kein Extra.
- RegelnNutzungsregel, Datenschutz, KI-Verordnung – so knapp, dass sie gelesen werden.
- SteuerungWie neue Ideen auf die Agenda kommen und wie laufende Fälle überprüft werden.
Läuft mit: Change und Kultur
- Befähigen am FallIhre Leute lernen das Werkzeug an dem Fall, der gerade umgesetzt wird – mit Workshops und Schulungen genau dort, wo sie gebraucht werden.
- MitnehmenBetroffene früh einbinden, Sorgen ernst nehmen, Erfolge sichtbar machen.
- VerankernBis KI Teil der normalen Arbeit ist – nicht das Projekt von jemandem.
Ihre Systeme, Ihre Konten, Ihre Verträge. Verstehen und Prototyp zum Festpreis, danach nach Aufwand mit Deckel – beides steht im Angebot, bevor es losgeht. Jeder Schritt ist eine eigene Entscheidung.
Nach der Übergabe fährt Ihr Team allein. Mit der Zeit kommt aber mehr dazu: neue Fälle, neue Werkzeuge, neue Leute. Genau dann ist ein zweiter Blick von außen wertvoll – von jemandem, der Ihr Haus kennt und den Überblick behält.
Für wen
Für Unternehmen, die KI eingeführt haben – mit mir oder ohne mich – und die sicher sein wollen, dass es in die richtige Richtung weiterläuft.
Was in jedem Termin passiert
- 1Stand abfragen – was läuft, was hakt, was ist neu dazugekommen?
- 2Einordnen – passt das noch zur KI-Agenda? Welche Fälle sind nach vorne gewandert, welche stehen?
- 3Befund – was ansteht, in welcher Reihenfolge, und wer sich darum kümmert.
- 4Ihr Kümmerer – Rückfragen, schwierige Stellen, nächster Lernschritt. Er soll mit jedem Termin weniger von mir brauchen.
Was dazugehört – und was nicht
Einmal im Jahr: der Zwölf-Monats-Check
Dieselbe Fall-Übersicht wie in der Potenzialwerkstatt, ein Jahr später: Welche Fälle sind reifer geworden, wo hängt es noch, was kommt als Nächstes auf die Agenda?
Spielregeln
- RhythmusFeste Termine, gemeinsam vereinbart – statt „ruf mal an“.
- Lange PauseIst länger nichts passiert, beginnt der nächste Termin mit einer Bestandsaufnahme. Aufgestaute Baustellen klären wir nicht in einer halben Stunde, sondern nehmen sie uns einzeln vor.
- LaufzeitAb 690 € im Monat, monatlich kündbar, mit Übergabe. Sie bleiben, weil es Ihnen etwas bringt – nicht, weil ein Vertrag Sie hält.
Erst einmal klein anfangen?
Preise netto zzgl. USt. und Reisekosten.
Unsicher, was passt?
30 Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, ob ein Baustein reicht, ob eine Einführung lohnt – oder ob es gerade gar nichts braucht.
Groß denken. Klein anfangen. Aufhören, wenn es reicht.
Ein Fall, nicht zehn – und vorher steht fest, wann Schluss ist.
Wir suchen einen Ablauf, der oft genug vorkommt und weh genug tut. Bevor etwas gebaut wird, legen wir zwei Dinge fest: woran wir Erfolg erkennen – und woran wir merken, dass es sich nicht lohnt. Das zweite ist das wichtigere. Ein Vorhaben früh zu beenden kostet nichts. Es zu lange am Leben zu halten, kostet viel.
Die Maschine bereitet vor, der Mensch entscheidet.
KI ist gut im Sortieren, Zusammenfassen, Vorschlagen. Beim Entscheiden bleibt sie eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Deshalb baue ich Abläufe so, dass an der entscheidenden Stelle ein Mensch sitzt – nicht als Kontrolle hinterher, sondern als Teil des Ablaufs. Und je mehr ein Ablauf allein läuft, desto kleiner und genauer muss das sein, was darin rechnet.
Viele kleine Werkzeuge statt eines großen.
Das größte Modell ist selten die beste Antwort. Oft reichen ein paar klar geschnittene Schritte, von denen nur einer wirklich KI braucht. Das ist günstiger, schneller, nachvollziehbarer – und reparierbar, wenn etwas nicht stimmt. Wo Daten es verlangen, läuft es auf Ihrer eigenen Infrastruktur.
Ich suche die Treiber. Nicht die Zuständigen.
In jedem Unternehmen gibt es Leute, die es wissen wollen – die schon abends etwas ausprobiert haben, ohne dass es jemand beauftragt hat. Mit denen arbeite ich. Nicht, weil sie mehr können, sondern weil bei ihnen etwas hängen bleibt. Wenn ich gehe, bleiben sie da.
Ich denke zwei Schritte weiter, als gefragt war.
Eine Angewohnheit, die nicht jeder mag: Bei einer technischen Entscheidung sehe ich meistens mit, was sie in zwei Jahren bedeutet – welche Tür sie zumacht, welche Abhängigkeit sie einbaut, welche Arbeit sie an eine andere Stelle verschiebt. Nicht als Bedenkenträgerei, sondern damit die Entscheidung mit offenen Augen fällt.
Nein sagen ist Teil der Leistung.
Manchmal ist die richtige Antwort: nicht jetzt, nicht hier, nicht so. Das sage ich nicht als Prinzip, sondern mit den Konsequenzen daneben – was es kostet, was es bringt, was danach nötig wäre. Sie entscheiden. Ich sorge dafür, dass Sie es informiert tun.
Tobias Pingel – KI-Projektleiter · Dozent · Ingenieur

Rund zwanzig Jahre Ingenieur – in Entwicklungsdienstleistung, Mittelstand, Wissenschaft und zuletzt bei Volkswagen. Die meiste Zeit davon habe ich Projekte und Programme geleitet, international und auf Konzernebene, zeitweise mit Verantwortung für zehn Projektleiter und sechzig Mitarbeitende. Zwei Jahre davon in den USA, mit Schwerpunkt Change Management.
Mein Anliegen war dabei immer dasselbe: alle auf einen Nenner bringen, erklären, befähigen – und Vorhaben ins Ziel bringen, auch wenn Zuständigkeiten unklar sind und trotzdem geliefert werden muss. Etwa eine Markteinführung in Kanada, mitten in der Pandemie.
Mit neuronalen Netzen habe ich 2005 zum ersten Mal in der Forschung gearbeitet – fest überzeugt, das Thema verstanden zu haben. Die Maschinen sind seitdem gewachsen, das Prinzip nicht. Geschrumpft ist nur meine Gewissheit. Heute unterrichte ich KI-Einführung und -Automatisierung als Dozent am AI Transformation Institute, einem Spin-off des DFKI.
Heute bin ich selbstständig in Wolfenbüttel, unterwegs in Niedersachsen und bundesweit. Wo ein Vorhaben mehr als eine Person braucht, arbeite ich im Netzwerk mit erfahrenen Partnerinnen und Partnern aus Organisationsentwicklung und Führung.
- AbschlüsseDipl.-Ing. (FH) Informatik · M.Eng. Elektrotechnik · Ausbildereignung (AEVO) · QM-Fachkraft
- KI-WeiterbildungDrei zertifizierte Abschlüsse am AI Transformation Institute (DFKI-Spin-off) mit je 176 Unterrichtseinheiten: KI-Manager, KI-Umsetzungsspezialist, KI-Automatisierungsexperte
- LehreDozent am AI Transformation Institute · Lehraufträge an der Hochschule Wismar (Computational Engineering mit MATLAB) und im Europäischen Hochschulverbund (Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsmathematik) · Fachvorträge bei Volkswagen
- VeröffentlichungBeitrag in: Industrie 4.0 für die Praxis – Befähigungs- und Einführungsstrategien, TEWISS / PZH Hannover, 2018, ISBN 978-3-95900-224-0
- SchwerpunkteGrundlegendes Verständnis und Einordnung · Wissens- und Kontextmanagement · KI als Changeprozess verstehen · Automatisierungsspektrum und richtige Dosis KI
- Fachlicher HintergrundSystems Engineering, Fahrzeugvernetzung, Datenanalyse · Programm- und Projektleitung · Qualitätsmanagement und Prozessanalyse
* Alle Bilder auf dieser Website sind KI-generiert – mit Absicht. Sie bilden eine durchgehende Bildsprache: Titelbild und Porträt gehören zu einer Szene, das Porträt beruht auf einem eigenen Foto und zeigt mich, wie ich aussehe; im Titelbild bin ich nur angedeutet. Ich wollte zeigen, was heute geht und wo die Kennzeichnungspflicht greift: Die Maschine bereitet vor, der Mensch entscheidet.
Geschrieben, nicht behauptet.
Change vor Technik: warum KI-Projekte an der Organisation scheitern, nicht an Modellen.
Beim Ausprobieren sind die Leute oft weiter als ihr Unternehmen. Warum die Einführung von KI zuerst die Organisation verändert und erst dann die Software.
- Technik
So wenig KI wie möglich, so viel wie nötig: wann eine feste Regel besser ist als ein Sprachmodell.
8 Min - Methode
Verliebt ins Problem, nicht in die Lösung: warum ich zuerst frage, ob es das richtige Problem ist.
5 Min - Praxis
Human in the Loop ist kein Sicherheitsnetz, sondern ein Arbeitsprinzip.
6 Min - Wissen
Plausibel ist nicht gekonnt: warum KI den Spezialisten stärker macht, statt ihn zu ersetzen.
6 Min
Erzählen Sie mir, was bei Ihnen liegen bleibt.
Warum es liegen bleibt, finden wir gemeinsam heraus. 30 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Ich stelle vor allem Fragen. Danach wissen Sie, ob eine Orientierung sich für Sie lohnt, ob eine Schulung der bessere Anfang ist – oder ob es gerade gar nichts braucht.
Über MeeterGo
Lieber per Mail? tobias@aufdenpunkt.ai
